MAG
Mobile Bodenwaschanlage
Unsere physikalisch-chemische Bodenwäsche (TERRALAVAR) behandelt kontaminierten Aushub direkt vor Ort – individuell angepasst, breite Schadstoffpalette, mit Rohstoffrückgewinnung. Effizient, flexibel, nachhaltig.

Bis zu -60%
Gesamtkosten im Vergleich zu Transport- und Entsorgungskosten
Kein Deponietransport, keine externen Lagerkosten, keine komplexe Logistik. Behandlung direkt vor Ort
Parallelbetrieb
Erdarbeiten & Behandlung laufen gleichzeitig
Aushub und Wäsche laufen parallel. Keine Wartezeit zwischen Projektphasen. Kürzere Gesamtlaufzeit. Mobile Aufstellung passt sich verschiedenen Standorten und Projektgrößen an, Einsatz wo und wann benötigt
>90%
Materialrückgewinnung möglich
Gereinigter Kies und Sand sind sofort wieder verwendbar – als Material für Straßenbau, Landschaftsbau oder Drainage
0 l
Keine ungefilterte Abwassereinleitung
Vollständig geschlossener Wasserkreislauf. Keine Ausleitung von unbehandeltem Abwasser. Erfüllt die EU-Umweltstandards sowie ESG-Anforderungen
Anwendungsgebiete

Mineralölkohlenwasserstoffe (TPH)
Was: Aus Kraftstoffen, Ölen und Lösungsmitteln (z. B. Diesel, Benzin)
Risiko: Boden- und Grund-wasserkontamination mit erheblichen Umwelt- und Gesundheitsfolgen
Quelle: Leckagen, Lagerung, industrielle Handhabung

„Ewigkeitschemikalien“,
z. B. PFAS
Was: Hochpersistente fluorierte Verbindungen
Risiko: langfristige Umweltakkumulation und regulatorischer Druck
Quelle: Löschschäume und industrielle Anwendungen

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe
Was: Entstehen durch un-vollständige Verbrennung (z. B. Kohle, Öl, Holz)
Risiko: toxische Verbindungen akkumulieren in kontaminierten Böden
Quelle: Altindustriestandorte und verbrennungsintensive Prozesse (z. B. Stahl, Energie, Petrochemie)

Schwermetalle
Was: Anorganische Schad-stoffe (Pb, Zn, Cd, As, Cu), gebunden an feine Boden-partikel
Risiko: Toxische Akkumulation in Boden und Grundwasser; strenge regulatorische Haftung
Quelle: Hütten, Bergbau, Metallverarbeitung, Abbruchmaterial

MAG – BIOSAN – Verfahren
Mikrobiologische Dekontamination von Böden und Mineralstoffen
Bei den mikrobiologischen Sanierungsverfahren wird die Fähigkeit der Mikroorganismen genutzt, organische Verbindungen unter optimierten Milieubedingungen zu Kohlendioxid, Wasser und Biomasse umzusetzen. Man spricht in diesem Zusammenhang von Mineralisierung. Es sind sowohl aerobe aber auch anaerobe biochemische Prozesse möglich.
Die funktionale Dekontamination von Schadstoffen verläuft im aeroben Bereich und wird im Wesentlichen durch Bakterien und Pilze bewerkstelligt. Der Abbau der Kontaminationen verläuft oftmals parallel zur Mineralisierung der organischen Substanz . Entscheidend für den vollständigen Abbau der Schadstoffe ist deren Bioverfügbarkeit im Boden und die Optimierung der Lebensbedingungen für die Mikroorganismen.
Anwendungsgebiete
1
Aliphatische Kohlenwasserstoffe wie Mineralöle und deren Derivate
4
Alizyklische CKW und deren Derivate
2
Monozyklische aromatische und heterozyklische Kohlenwasserstoffe (z.B. BTX-Aromate Pyridin,Chinolin)
5
Leichtflüchtige halogenierte und chlorierte Kohlenwasserstoffe
(LHKW u.LCKW)
3
Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (bedingt)
6
Vereinzelt auch Pestizide und deren Derivate
Allgemeine Grundvoraussetzungen zur mikrobiologischen Dekontaminierung:
Um mikrobiologische Sanierungsverfahren einsetzen zu können sind genaue Kenntnisse des zu sanierenden Substrates unabdingbar. Neben den biotischen sind die abiotischen Randbedingungen zu untersuchen.
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Bestimmung der mikrobiellen Populationen
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Kenntnisse über die geochemischen Eigenschaften, der Genese, des Bodentypsund der Kornverteilung
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Stehen den Schadstoffen Energie und Kohlenstoffquellen zur Verfügung
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Die abiotischen Faktoren Feuchtigkeit, Sauerstoff, pH-Wert, Nährstoffangebotund Temperatur
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Bioverfügbarkeit der Schadstoffe
Diese Untersuchungen sollten im Vorfeld einer jeden mikrobiologischen Sanierung durchgeführt werden. So können z.B. hohe Salzgehalte oder das Vorhandensein von Schwermetallen sich ökotoxisch auf die Biozönosen auswirken und eine Sanierung vereiteln.

